Mühle

Über Mühle

Fast in jedem Haushalt findet man den Klassiker Mühle und auch fast jeder weiß wie die Spielregel sind. Im Vergleich zu Schach gibt es bei Mühle viel weniger Zugmöglichkeiten.

Bei einem perfekten Spiel und wenn kein Spieler einen Fehler macht, müsste das Spiel mit Unentschieden enden. Aber das ist nur die Theorie. In der Praxis wird es immer eine Spieler geben, der einen oder mehrere Fehler macht.

Der ursprüngliche Name von Mühle heißt “Nine Mens Morris”. In der Schweiz nenne die Menschen Mühle ebenso Nünistei, was auf Deutsch „neun Steine“ bedeutet. Andere englische Bezeichnungen für Mühle ist Merrills, Mill, Mills, Merels und Merelles.

Mühle Spielanleitung

Ziel des Spiels

Versuche so viele Mühle zu schließen und die Gegnerische Figur zu schlagen. Sobald der Gegner nur noch 2 Spielsteine hat, hat er das Spiel verloren.

Das Spielfeld

Du siehst auf dem Spielbrett 3 ineinander liegende Quadrate, deren Mittelpunkt mit dem inneren Quadrat verbunden ist. Diese Konstruktion ergibt insgesamt 24 Schnittpunkte. Auf diese Schnittpunkten und an den Eckpunkten kannst du deine Spielsteine platzieren.

Die Spielfiguren in Mühle

In Mühle wird mit 9 schwarzen und 9 weißen Spielsteinen gespielt. Die Spielsteine sind flach und abgerundet. Bis auf die Farbe schwarz und weiß sehen die Spielsteine identisch aus. Anders als Schach, existieren keine Hierarchie bei den Steinen, sodass alle Steine denselben Wert haben.

Drei Phasen in Mühle

Mühle wird in 3 Phasen gespielt: Die Setzphase, Die Zugphase und Die Endphase (Sprungphase).

Die Setzphase
Am Anfang ist das Spielfeld leer von allen Spielsteinen. Die Spieler wechseln sich ab und legen Runde für Runde genau einen Spielstein auf das Spielfeld. Die Spielsteine können nur auf die Knotenpunkte und an Eckpunkten gelegt werden, nicht aber auf die geraden Seiten des Quadrats.

Der Spieler mit den weißen Steinen fängt an. In dieser Computervariante bist du immer weiß, weshalb du immer den ersten Stein legen wirst.

Der Spieler mit den schwarzen Steinen legt den letzten Stein auf das Spielbrett. Somit hat er im Grunde einen Vorteil, weil er einen Zugzwang bewirken kann.

Die Zugphase
Wenn jeder Spieler alle seine Spielsteine auf dem Spielfeld gesetzt hat, folgt die Zugphase, wo die Spielfiguren von Knotenpunkt zu Eckpunkt und von Eckpunkt zu Knotenpunkt ziehen müssen. Jeder Spieler kommt dran und muss seine Spielfigur ziehen. Er darf nicht freiwillig passen.

Man kann nur auf einen freien Punkt ziehen und nicht auf einen besetzten.

Die Endphase
Sobald ein Spieler nur noch 3 Spielsteine besitzt, beginnt für ihn die Endphase, in der er zwischen den Schnittpunkten und Eckpunkten ziehen darf.

Mühlen bilden

Ein Spieler hat eine Mühle geschlossen, wenn er drei seiner Spielsteine auf einer vertikalen oder horizontalen Linie stehen hat. Daraufhin darf er von seinem Spielgegner einen beliebigen Spielstein wegnehmen. Er darf aber keinen Stein aus der Mühle nehmen.

Ende des Spiels

Das Spiel endet unentschieden,

  • wenn kein Spieler mehr einen zulässigen Zug machen kann oder
  • wenn die Spieler drei Mal in Folge die gleiche Stellung der Spielsteine haben oder
  • wenn nach 20 Spielzügen kein Spieler eine Mühle schließen konnte.

Das Spiel endet auch, wenn ein Spieler gewonnen hat und der andere Spieler nur noch 2 Spielsteine besitzt.

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Viel Erfolg beim Spielen!

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